Ferienhäuser in Dänemark
Ferienhäuser in Dänemark
Hintergrund
Einst eines der Herkunftsländer der Wikinger und später eine nordeuropäische Großmacht, hat sich Dänemark zu einem modernen Land entwickelt, das sich an der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas beteiligt. 1949 trat es der NATO und 1973 der EG bei. Dennoch hat sich das Land in einigen Bereichen wie dem Maastricht-Vertrag, enthalten. Berühmt ist vor allem der Volksentscheid, der mit knapper Mehrheit die Einführund des Euro verhinderte (49.9 % ja, 50.1 % nein), obwohl die dänischen Politiker mit grosser Mehrheit für die Einführung warben.
Während Jütland überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist, ist der Osten der Insel Seeland mit der Hauptstadt Kopenhagen zu einem urbanen Zentrum mit hoher Bevölkerungsdichte herangewachsen.
Städte
Die vier wichtigsten Städte sind:
Kopenhagen - Hauptstadt.
Arhus
Aalborg
Odense
Weitere Städte:
Esbjerg - Hafenstadt mit Reisemöglichkeiten vor allem nach England.
Fredericia
Frederikshavn - Stadt mit dem grössten Passagierschiffhafen Dänemarks. Von dort kann man nach Schweden und Norwegen reisen.
Gedser
Helsingor - berühmt für das Schloss Kronborg, Handlungsort von Shakespeares Hamlet. Im Schloss gibt es ein Museum über Shakespeare.
Holstebro
Horsens
Kolding
Nyborg
Randers - Eisenbahnmuseum.
Ribe - die älteste Stadt Dänemarks.
Roskilde - Vikingerschiff-Museum und Kathedrale.
Rodby - Stadt mit der schnellstmöglichen Fährverbindung nach Deutschland (Puttgarden)
Skagen - Nördlichster Ort Jütlands.
Slagelse
Viborg - Industriestadt
Vejle - Kleinstadt, viel Industrie, idyllische Lage am Vejle Fjord
Abenra - Grenzstadt zu Deutschland
Regionen
Dänemark setzt sich neben der Halbinsel Jütland aus folgenden Hauptinseln zusammen:
Seeland (Sjalland) (ca. 7020 km2)
Fünen (Fyn) (2984 km2)
Lolland (1263 km2), Falster (414 km2) und Mon (218 km2)
Bornholm (588 km2) - bedeutende Sehenswürdigkeiten wie Hammershus, eine der besterhaltenen Schlossruinen Dänemarks.
Weitere Ziele
Fano - gemütliche Ferieninsel in der Nähe von Esbjerg.
Romo - Eine Insel in der Nähe von Sylt
Legoland - Themenpark aus Legosteinen, ein Muss für Kinder. Nur 1 km vom jütländischen Flughafen Billund (vgl. Anreise) entfernt.
In Dänemark gibt es zahlreiche bemerkenswerte Brücken:
Öresundbrücke
Storebaltbrücke
Alte Brücke über dem Kleinen Belt (Lillebaltsbro)
Neue Brücke über dem Kleinen Belt (Ny Lillebaltsbro)
Storstrombrücke
die beiden Faro-Brücken
Ausgehen
Die Dänen gehen eher selten aus. Feste werden, dann aber im großen Stil, zuhause gefeiert. Wenn sie ausgehen, dann jedoch in Restaurants, die allerdings recht teuer im Vergleich zu den Cafeteria genannten Speisestätten sind. Allerdings ist Das Speisensortiment in beiden normalerweise identisch.
Discos werden von Jugendlichen bei weitem nicht so häufig besucht wie in Mittel- oder Südeuropa. Sie gelten als etwas besonders edles. Discos werden meistens nur 1 mal im Monat besucht und dann auch im gehobenen Kleidungsstil.
Küche
Der traditionelle Touristenfehler ist, das man in Restaurants gehen will und die qualitativ gleichwertigen, aber billigeren Cafeterias links liegen lässt. Daher hält sich hartnäckig das Gerücht in Dänemark sei Essen teuer. Traditionelle dänische Gerichte basieren auf verschiedenen Fischsorten wie z.B. Hering, aber auch herzhafte Fleischsorten sind weit verbreitet. Dazu zählen "dansk bof" und "stegt flask og persillesovs" (dicke Schweinefleischscheiben mit einer Cream-Sauce). Bier ist ein häufiges Getränk zum Essen, eher selten wird Wein getrunken. Oftmals wird zum Abschluss ein typisch dänischer Schnaps getrunken, der Akvavit.
Das smorrebrod (als Butterbrot zu übersetzen, allerdings trifft die Beschreibung nicht so richtig) gilt als das typische dänische Gericht, genau wie die Nachspeise "rod grod med flode" (Rote Grütze mit Sahne)
Kaufen
Das Einkaufssortiment befindet sich auf westeuropäischem Niveau, die Einkaufszeiten sind im Vergleich zu Mitteleuropa sehr eng gesteckt, so kann es gut passieren, das man bereits um 16 Uhr aus Geschäften geschickt wird, da diese schliessen. In den Großstädten sind die Einkaufszeiten meistens zwischen 8-16 Uhr, Kaufhäuser haben gelegentlich bis 20 Uhr auf. An Sonntagen haben einige wenige Läden auf.
Lebensmittel sind vor allem in den vielen Filialen der großen Supermarktketten zu beziehen, jedoch sollten Touristen bedenken, das dort die Preise deutlich über denen liegen als in den vielen kleinen Läden die es in Seitenstrassen gibt. Gewöhnungsbedürftig ist die vor allem bei grossen Handelsketten übliche Praxis der Preisauszeichnung (die jedoch bei kleinen Läden nicht existiert). So werden z.b. grosse Mengen einer Ware groß gedruckt und die Einzelstückpreise klein darunter.
Tankstellen sind auch in ländlichen Gegenden vorhanden, wenn auch nicht in allzu großer Dichte. Auch sind diese oft privat geführt und haben nachts und am Wochenende häufig geschlossen.
Die Dänen kaufen seit über 15 Jahren vor allem bargeldlos ein, die Dankort ist eine Chipkarte, die mit Guthaben gefüllt wird und die an der Kasse nur in entsprechende Automaten zur Abbuchung gesteckt werden muss. Touristen sollten neben Bargeld (Dänische Kronen) möglichst die Eurocard dabei haben, da man mit ihr so gut wie überall bezahlen kann.
Sprache
Die offizielle Sprache ist Dänisch. Die Schriftsprache ähnelt teilweise sehr dem Norwegischen, ist aber entfernt auch mit dem Schwedischen verwandt.
Die am weitesten verbreitete Fremdsprache ist Englisch, Deutsch ist jedoch besonders in Touristengegenden und als Offizielle Sprache auf Südjütland verbreitet.
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